Der Heimat- und Geschichtsverein veranstaltet Wanderungen und Exkursionen

 oder nimmt mit seinen Mitgliedern an Veranstaltungen anderer Anbieter teil.


 

Zur Zeit keine Wanderungen möglich

Liebe Vereinsmitglieder und Wanderfreunde,

Was erst nur angedeutet war, wird jetzt Realität.
Bis Mitte April wird es keine Wanderungen mit dem Heimat-und Geschichtsverein „Goldene Aue“e.V. geben.
Darunter fallen auch die Touren die Zusammen mit dem Biosphärenreservat Karstlandschaft Südharz durchgeführt werden und die geplante Gedenkveranstaltung für 75 Jahre Kriegsende in Breitenstein, gemeinsam mit dem Landkreis Mansfeld-Südharz.
Die für den 25. April angesetzte Sternwanderung wird wohl aufgrund
der Situation nicht stattfinden können.

Für Rückfragen stehen wir selbstverständlich zur Verfügung.

Der Vorstand
des HuG Goldene Aue e.V.

 

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Den 2000. Wanderfreund begrüßt

Sommertour „Rund um Rotha“

Gleich zwei große Überraschungen hielt die Sommertour „Rund um Rotha“ der Veranstaltungsreihe „Geschichte erleben im Biosphärenreservat“ bereit. Christiane Funkel, Leiterin der Verwaltung des Biosphärenreservats konnte den 2000sten Teilnehmer begrüßen. Unter dem Beifall der zahlreichen Wanderfreunde überreichte sie Jürgen Schmidt aus Sangerhausen ein kleines Präsent. Schmidt nahm schon des Öfteren an den Wanderungen „Geschichte erleben im Biosphärenreservat“ teil und freut sich, auf diese Weise die Heimat und ihre Geschichte näher kennenzulernen. Zur Einstimmung auf das kommende Halbjahr bekam er auch als einer der ersten Personen den neuen Veranstaltungskalender des Biosphärenreservats überreicht. Die zweite Überraschung war die hohe Teilnehmerzahl trotz sommerlicher Temperaturen. „Die Mühen der Vorbereitung haben sich gelohnt“ resümierten die Organisatoren Heidrun Becker vom Heimatverein Rotha, Jürgen Pichl vom Heimat- und Geschichtsverein „Goldene Aue“ und Christiane Funkel.
Zahlreichen Wanderfreunden war die Region um Rotha noch unbekannt. Dabei hat sie landschaftlich viele Reize zu bieten. Offenlandbereiche wechseln mit Wald und kleinen Bachläufen ab. Zwischen den Ortschaften gibt es noch die alten Verbindungswege, die so gern zum Wandern einladen. Dazu kommen die schönen Fernsichten von den Höhen. Rotha ist bekannt geworden durch seine Käsemänner. Sie bringen seit Jahrhunderten jedes Jahr zu Pfingsten zum Questenfest traditionell ein Brot und vier Käse nach Questenberg und überreichen die Naturalien an den Ortsbürgermeister. Der Weg dorthin wird zu Fuß zurückgelegt, auf dem sogenannten „Käsemannstieg“. Bernd Ungefroren gehört zu den Rothaer Bürgern, die diese Aufgabe schon mehrfach erfüllt haben. Er betreut aber auch die kleine Dorfkirche St. Juliana. So gehörte ein kurzer Besuch der Kirche vor dem Start in die Rothaer Flur selbstverständlich zum Programm. Jürgen Pichl erklärte unterwegs an mehreren Station die Landschaft mit ihren Flurnamen und die frühere Nutzung. „In Paßbruch gab es früher einen Klosterhof, eine Wirtschaftseinrichtung eines Klosters“, sagte er. „Um welches Kloster und welchen Orden es sich gehandelt hat, ist nicht mehr bekannt. Vermutlich war es das Kloster in Ballenstedt.“ Vielleicht sind die Reste der vier alten Fischteiche im Paßbrucher Grund auch auf diesen Klosterhof zurück zu führen. Barbara Jödicke wurde in Paßbruch geboren und verbrachte hier ihre Kindheit. Dazu gehörte auch von 1961 bis 1964 der tägliche Schulweg nach Rotha und zurück. „Es war sehr schön“, erinnert sie sich. „Wir waren immer 4 bis 5 Kinder und haben unterwegs natürlich viel gespielt.“
Sogar der Brocken war an diesem Tag vom Rittelsberg aus zu sehen. Dazu kamen die schönen Wolkenformationen bei tiefblauem Himmel.(hno).

Heimatblätter 2019 berichten aus Wallhausens Geschichte

3. Jahresschrift des Heimat- und Geschichtsvereins „Goldene Aue“ erschienen

Wallhausen (hno). Aus der Schriftenreihe „Heimatblätter“ des Heimat- und Geschichtsvereins „Goldene Aue“ liegt jetzt das 3. Heft vor. Acht Autoren veröffentlichen darin sieben Beiträge. Im Mittelpunkt steht der Ort Wallhausen. Jürgen Sander (Sangerhausen) betrachtet von den uralten Wallhäuser Schildzeichen die Tierkreiszeichen aus astronomischer Sicht. Offensichtlich ließ der Amtmann Amhoff bei der Vergabe seine astronomischen Kenntnisse einfließen. Von Heinz Noack ist eine erste Dokumentation über die Wallhäuser Stadtmauer erschienen und Michael Richter lädt zu einer heimatkundlichen Wanderung in und um Wallhausen ein. Sie führt vom Parkplatz am Schloss zunächst durch den Ort und biegt dann auf den Wallhäuser Rundweg zum Kaiser-Otto-Höhenweg ein. Richter stellt an verschiedenen Stationen Objekte aus der Wallhäuser Geschichte vor. Beide Artikel sind mit historischen Fotos illustriert. Nach wie vor werden vom Heimat- und Geschichtsverein alte Bilder mit Ansichten aus der Zeit vor der Bombardierung Wallhausens am 22. Februar 1945 gesucht. Ergänzungen und Hinweise von interessierten Lesern werden gern angenommen. Andreas Schmölling veröffentlicht den ersten Teil seiner recherchierten Geschichte des Braunkohlenbergbaues im Bereich des Hutdeckels, an der heutigen Landesgrenze Sachsen-Anhalt/Thüringen im Großraum Edersleben, Voigtstedt und Borxleben. Kaum vorstellbar das auch hier einmal eine Bergbauregion war. Die oberflächlichen Spuren davon sind heute kaum noch bekannt. Jürgen Pichl hat tief in der Vergangenheit geschürft. Er untersuchte die Spuren der Einquartierung Brandenburgischer Truppen in der Grafschaft Stolberg in den Jahren 1677 und 1678. Manfred Schröter konnte zwei Mittelalterspezialisten aus Magdeburg für die Übersetzung und Erklärung der Kaiserurkunden Otto III. aus dem Jahre 985 gewinnen. Es handelt sich dabei um Michael Belitz und Oliver Schliephacke. Beide Urkunden betreffen Berga und Wallhausen.

Sophie Rohland stellt in einem reich bebilderten Beitrag die Aktivitäten im Vereinsjahr 2018 vor.

Das Heft ist im Verlag Rockstuhl erschienen und kann sowohl dort als auch im Buchhandel bezogen werden und kostet 9,95 Euro.

Heimatblaetter 2019Heimatblaetter 2019

 

Heimatblätter berichten aus Wallhausens Geschichte

3. Jahresschrift des Heimat- und Geschichtsvereins „Goldene Aue“ erschienen

Wallhausen (hno). Aus der Schriftenreihe „Heimatblätter“ des Heimat- und Geschichtsvereins „Goldene Aue“ liegt jetzt das 3. Heft vor. Acht Autoren veröffentlichen darin sieben Beiträge. Im Mittelpunkt steht der Ort Wallhausen. Jürgen Sander (Sangerhausen) betrachtet von den uralten Wallhäuser Schildzeichen die Tierkreiszeichen aus astronomischer Sicht. Offensichtlich ließ der Amtmann Amhoff bei der Vergabe seine astronomischen Kenntnisse einfließen. Von Heinz Noack ist eine erste Dokumentation über die Wallhäuser Stadtmauer erschienen und Michael Richter lädt zu einer heimatkundlichen Wanderung in und um Wallhausen ein. Sie führt vom Parkplatz am Schloss zunächst durch den Ort und biegt dann auf den Wallhäuser Rundweg zum Kaiser-Otto-Höhenweg ein. Richter stellt an verschiedenen Stationen Objekte aus der Wallhäuser Geschichte vor. Beide Artikel sind mit historischen Fotos illustriert. Nach wie vor werden vom Heimat- und Geschichtsverein alte Bilder mit Ansichten aus der Zeit vor der Bombardierung Wallhausens am 22. Februar 1945 gesucht. Ergänzungen und Hinweise von interessierten Lesern werden gern angenommen. Andreas Schmölling veröffentlicht den ersten Teil seiner recherchierten Geschichte des Braunkohlenbergbaues im Bereich des Hutdeckels, an der heutigen Landesgrenze Sachsen-Anhalt/Thüringen im Großraum Edersleben, Voigtstedt und Borxleben. Kaum vorstellbar das auch hier einmal eine Bergbauregion war. Die oberflächlichen Spuren davon sind heute kaum noch bekannt. Jürgen Pichl hat tief in der Vergangenheit geschürft. Er untersuchte die Spuren der Einquartierung Brandenburgischer Truppen in der Grafschaft Stolberg in den Jahren 1677 und 1678. Manfred Schröter konnte zwei Mittelalterspezialisten aus Magdeburg für die Übersetzung und Erklärung der Kaiserurkunden Otto III. aus dem Jahre 985 gewinnen. Es handelt sich dabei um Michael Belitz und Oliver Schliephacke. Beide Urkunden betreffen Berga und Wallhausen.

Sophie Rohland stellt in einem reich bebilderten Beitrag die Aktivitäten im Vereinsjahr 2018 vor.

Das Heft ist im Verlag Rockstuhl erschienen und kann sowohl dort als auch im Buchhandel bezogen werden und kostet 9,95 Euro.

Heimatblaetter 2019Heimatblaetter 2019

Am Mittelpunkt auf der schönen Aussicht wurde es eng

Questenberg/Hainrode. Rund 130 Wanderer nahmen in diesem Jahr am Sternmarsch zum geographischen Mittelpunkt des Biosphärenreservats auf der schönen Aussicht bei Hainrode teil. Organisiert wurde diese, mittlerweile 39. Tour „Geschichte erleben im Biosphärenreservat“, gemeinsam vom Heimat- und Geschichtsverein „Goldene Aue“ e. V. und vom Biosphärenreservat Karstlandschaft Südharz. Sie war gleichzeitig der Auftakt für die Wandersaison 2019. Allein von Questenberg aus starteten fast 70 Männer, Frauen und Kinder auf die 3,5 Kilometer lange Tour. „Über so eine hohe Teilnehmerzahl freuen wir uns natürlich sehr“, zog Christiane Funkel, Leiterin der Verwaltung des Biosphärenreservats, ein erstes Resümee. „Das war eine große Überraschung. Schön, wenn es in diesem Jahr so weiter geht.“

Questenberg und sein Questenfest stehen in diesem Jahr noch mehrfach im Terminkalender der geplanten Veranstaltungen, wurden die Wanderer vom Heimat- und Geschichtsverein informiert. Es begann mit dem Anprägen der Jahresmedaille „Questenfest“ der Gemeinde Südharz am 1. Januar in der Alten Münze in Stolberg und wird mit einer großen Tagung zum Thema: „Questenfest: Forschungsstand und Festkultur“ im Oktober dieses Jahres abgeschlossen. Ein Anlass dafür ist, dass vor 280 Jahren durch den Pfarrer Johann Conrad Kranoldt die erste Beschreibung vom Questenfest verfasst wurde. Zum anderen bemüht sich eine Arbeitsgruppe „Questenfest“ die wissenschaftliche Forschung zum Thema Questenfest nach rund 80 Jahren wieder aufzunehmen und zu koordinieren. Zwischenzeitlich wird u. a. am 7. April noch eine bergbaugeschichtliche Wanderung im Raum Questenberg angeboten.

In Questenberg gibt es noch viel Vergessenes aus der Heimatgeschichte wieder zu entdecken. Eine schöne Aufgabe, der sich das Biosphärenreservat gemeinsam mit den lokalen Vereinen verschrieben hat.

So ist auch geplant, die ehemalige Kalkhütte von Hainrode am Karstwanderweg zu beschildern und die Wanderer auf dieses Kleinod der Industriegeschichte mit der Ruine eines Gipsbrennofens aufmerksam zu machen.

Das schöne sonnige Winterwetter trug an diesem Tag neben den gastronomischen Angeboten ebenfalls einen großen Teil zur verbreiteten guten Laune an diesem Wintertag bei. Wanderer in vielen kleinen Gruppen nutzten die Gelegenheit auf dem Rückweg, ihre Gedanken zum Schutz der Natur und Umwelt zu diskutieren. Reißenden Absatz fand der neue Veranstaltungskalender des Biosphärenreservats. Er umfasst 60 Seiten und enthält alle bisher bekannten Termine im ersten Halbjahr 2019 sowie darüber hinaus Hinweise auf Vereine und Veranstaltungen in der Region.

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Rund 130 Wander- und Heimatfreunde aus der Region zwischen Nordhausen und Eisleben nahmen am diesjährigen Wanderauftakt der Touren „Geschichte erleben im Biosphärenreservat“ teil. Das Ziel des Sternmarsches von Hainrode und Questenberg aus war die Mittelpunktsäule des Biosphärenreservats auf der Schönen Aussicht. (Foto: Heinz Noack)

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