Nachrichten aus dem Verein und vereinsübergreifende Nachrichten

Mühlen und Müller der Goldenen Aue

Start der Mühlen- und Müller-Datenbank für die Region "Goldene Aue" und dem nahen Umland

Es klappert die Mühle am rauschenden Bach

Dorfmuehle BennungenDorfmuehle BennungenEinst besaß jedes Dorf mindestens eine Mühle,  die zum Vermahlen von Getreide oder für die Energieerzeugung eingesetzt wurde. Die gängigsten Mühlen waren Wind- oder Wassermühlen, die auch, mit ihrer zum Teil sehr imposanten Erscheinung, das Landschaftsbild eines Ortes stark pägten. Anfangs wurde die Mühle hauptsächlich zur Vermahlung von Getreide verwendet, später wurde ihre Antriebskraft aber auch für eine Vielzahl anderer technischer Arbeitsleistungen herangezogen.

Heute ist von den meisten Mühlen nicht mehr viel zu sehen und sie geraten immer mehr in Vergessenheit. Wo auch immer eine Mühle steht oder stand, jede Mühle hat seine eigene individuelle Geschichte. Etwas davon zu bewahren und das Wissen an kommende Generationen weiterzugeben ist eine große Aufgabe. Mit unserer Mühlen- und Müller-Datenbank wollen wir dazu beitragen, das Wissen um die Mühlen der Region zu erhalten und einen Einblick in die Genealogie der Müllerfamilien zu geben.

In der Datenbank sollen Vorkommen von Mühlen, Müllern und Mühlburschen aus diversen historischen Quellen erfasst und für die Recherche zur Verfügung gestellt werden.  

Ihre Mitarbeit ist erwünscht!

Wenn Sie Informationen über Mühlen oder Müller besitzen, dann sind Sie eingeladen an der Datenbank mitzuwirken. Gerne können Sie uns die Daten mit einem Hinweis auf die Quelle zusenden. Darüber hinaus sind wir aber auch an Geschichten oder Begebenheiten, die im Zusammenhang mit den Mühlen stehen, sehr interessiert. Auf Basis der gesammelten Informationen soll später einmal eine Übersicht über die ehemaligen oder noch vorhandenen Standorte der Mühlen  und deren Geschichte samt Auflistung der ehemaligen Müller und Mühlburschen erstellt werden.

Über eine aktive Teilnahme an einer Arbeitsgruppe zur Erforschung der Mühlen innerhalb des Heimat-und Geschichtsvereins "Goldene Aue" e.V. würden wir uns ganz besonders freuen!

Über das Kontaktformular können Sie sich mit uns in Verbindung setzen. 

Link zur Mühlendatenbank 

Link zur Müllerdatenbank 


 Aktuelle Datenbank-Statistik:

Anzahl der erfassten Mühlen:

Anzahl der erfassten Müller und Mühlburschen: 396


 

 

Aufnahme in den Tourismusverband Sangerhausen -Südharz e.V.

Neues korrespondierendes Mitglied im Tourismusverband Sangerhausen -Südharz e.V.

 

UrkundeUrkundeAm 22.05.2013 wurde der Heimat- und Geschichtsverein "Goldene Aue" e.V. als neues korrespondierendes Mitglied in den Tourismusverband Sangerhausen - Südharz e.V. aufgenommen. Der Verbandsvorsitzende, der Sangerhäuser Oberbürgermeister Ralf Poschmann (CDU), überreichte dem Vereinsvorsitzenden Manfred Schröter die entsprechende Urkunde. 

Der 1990 gegründete Tourismusverband hat die Aufgabe, den Tourismus in der Tourismusregion Sangerhausen – Südharz zu entwickeln und zu fördern.

Weitere Informationen (externer Link)

 

Buchpremiere im Kaiser-Otto-Saal

Reiseführer „Unterwegs im Biosphärenreservat“ vorgestellt


Christiane Funkel stellvertretende Leiterin des Biores  begrüßte die vielen Gäste im Kaiser-Otto-Saal und sprach die einleitenden Worte. Christiane Funkel stellvertretende Leiterin des Biores begrüßte die vielen Gäste im Kaiser-Otto-Saal und sprach die einleitenden Worte. „Unterwegs im Biosphärenreservat Karstlandschaft Südharz" heißt das jüngste Werk der Regionalliteratur, welches am vergangenen Montag im Kaiser-Otto-Saal des Wallhäuser Schlosses vorgestellt wurde.

Heinz Noack und die Mitarbeiter der Biosphärenreservats-Verwaltung Armin Hoch und Harald Bock nehmen darin die interessierten Leser mit auf eine Reise durch die Südharzer Karstlandschaft von Stolberg bis Pölsfeld. Sie berichten über die Flora und Fauna der Region sowie die Geschichte der Orte und ihrer sehenswerten Denkmale und Landschaft. Herausgegeben wurde die 128 Seiten umfassende, reich bebilderte Broschüre durch den Verlag Edition Limosa.

  Heinz Noack bedankt sich bei den Mitautoren Armin Hoch und Harald Bock (v.li.). Heinz Noack bedankt sich bei den Mitautoren Armin Hoch und Harald Bock (v.li.).

Rund 70 Interessierte kamen am Montag zur Buchvorstellung in den Kaiser-Otto-Saal in das Schloss Wallhausen.Rund 70 Interessierte kamen am Montag zur Buchvorstellung in den Kaiser-Otto-Saal in das Schloss Wallhausen.

Heinz Noack stellt in einem Vortrag den neuen Reiseführer vor. Heinz Noack stellt in einem Vortrag den neuen Reiseführer vor. Rund 70 Gäste nahmen an der Präsentation teil, bei der Christiane Funkel, stellvertretende Leiterin der Verwaltung des Biosphärenreservats noch einmal auf die Bedeutung der Region einging. Mit einem Vortrag gab Heinz Noack einen Einblick in das Buch, das gleichzeitig die Umsetzung eines Projektes der Rahmenkonzeption des Biosphärenreservates ist. Da hatte sich das Kommen für die zahlreichen Vertreter von Geschichtsvereinen, Ortschaftsbürgermeistern und interessierten Bürgern aus nah und fern gelohnt. Christiane Funkel bedankte sich auch bei den Sponsoren, der Sparkasse Mansfeld-Südharz, Edeka - Michael Lehne, dem Landkreis Mansfeld-Südharz und dem Heimat- und Geschichtsverein „Goldene Aue" für die Unterstützung.

Die Interessenten für den neuen Reiseführer kamen von Pölsfeld bis Stolberg. Heinz Noack signierte die Bücher. Die Interessenten für den neuen Reiseführer kamen von Pölsfeld bis Stolberg. Heinz Noack signierte die Bücher.

Info:

Der Reiseführer ist im Buchhandel erhältlich.

Heinz Noack „Unterwegs im Biosphärenreservat Karstlandschaft Südharz-Zwischen Stolberg und Pölsfeld", Limosa-Verlag, ISBN 978-3-86037-448-1; Preis 9,90 Euro.

 

 

Drei, die für die Karstlandschaft brennen und sie bekannt machen wollen. Heinz Noack und Christel und Reinhard Völker. Gemeinsam hat man vor zwanzig Jahren begonnen, mit Mitstreitern an der Idee des Biosphärenreservates zu bauen. Der neue Reiseführer ist ein weiterer Baustein.Drei, die für die Karstlandschaft brennen und sie bekannt machen wollen. Heinz Noack und Christel und Reinhard Völker. Gemeinsam hat man vor zwanzig Jahren begonnen, mit Mitstreitern an der Idee des Biosphärenreservates zu bauen. Der neue Reiseführer ist ein weiterer Baustein.

 

 

 

 

 

 

 

 

Partnerschaft für Kaiser-Otto-Höhenweg

Verein stellt Partnern die Wanderroute vor

WALLHAUSEN/ Gerade noch rechtzeitig bevor der Tourismusverband Sangerhausen den neuen Wanderflyer mit 16 Wanderrouten der Region in den Druck gibt, stellte der Heimat- und Geschichtsverein „Goldene Aue“ den Wegeverlauf, des Kaiser-Otto-Höhenweges vor. Für den rund 14 Kilometer langen Weg zwischen der Berg- und Rosenstadt Sangerhausen und dem Rolanddorf Bennungen wurden drei Rundwanderwege konzipiert, die gleichzeitig eine Anbindung zum Karstwanderweg und dem Weg Deutscher Kaiser und Könige des Mittelalters im Harz zum Kaiserweg in Tilleda darstellen.

Für das Projekt Kaiser-Otto-Höhenweg hat der Heimat- und Geschichtsverein Goldene Aue wieder Partner an einen Tisch geholt.   © Steffi Rohland Für das Projekt Kaiser-Otto-Höhenweg hat der Heimat- und Geschichtsverein Goldene Aue wieder Partner an einen Tisch geholt. © Steffi Rohland

Das Licht, welches im Kaiser-Otto-Jahr 2012 auf Wallhausen fiel, sollte nicht so schnell verblassen, waren sich die Vertreter des Vereins, des Landkreises, der Gemeinde Wallhausen, des Schlosses Wallhausen und vom Biosphärenreservat Karstlandschaft Südharz von Anfang an einig.

So hatte Heinz Noack vom Heimat- und Geschichtsvereins „Goldene Aue“ die Idee, den von Alfred Schneider (1928-2003) Anfang der 1990er Jahre ausgeschilderten Höhenwanderweg in Kaiser-Otto-Höhenweg umzubenennen. „Der weithin bekannte Name soll geschichtsinteressierte Gäste in die Goldene Aue und den Südharz locken“, begründete er den Vorschlag. Der Weg wurde passend zum 1100. Geburtstag Ottos des Großen, am 23. November 2012, offiziell umbenannt (MZ berichtete).

Kennzeichnung Kaiser-Otto-Höhenweg Kennzeichnung Kaiser-Otto-Höhenweg Nun muss der Weg touristisch erschlossen werden. Eine durchgängige Beschilderung soll das Siegel Ottos I. zeigen. Außerdem sollen in Sangerhausen, Wallhausen und Bennungen Informationstafeln aufgestellt werden. „Die Ideen für den Wegeverlauf und passende Informationen für die Tafeln kann der Verein liefern, für die Umsetzung brauchen wir Verbündete“, erläuterte Noack bei einem ersten Treffen im Kaiser-Otto-Saal im Schloss Wallhausen das Vorhaben. Deshalb hatte der Verein potentielle Partner eingeladen, die sich an der Umsetzung des touristischen Projektes beteiligen sollen. Das Schloss Wallhausen mit seiner künftigen Dauerausstellung zu den Ottonen, soll dabei ein Ausgangspunkt zu geführten Wanderungen für geschichtlich interessierte Gäste werden.

Christine Trebeck vom Tourismusverband Sangerhausen empfindet das Projekt als eine Bereicherung für das touristische Angebot. „Es ist doch unser gemeinsames Ziel, die Gäste länger in der Region zu halten. Da kommen zusätzliche Angebote sehr gelegen“, sagte sie. Für die Ausschilderung des Weges steht die Verwaltung des Biosphärenreservates Karstlandschaft Südharz dem Tourismusverein in bewährter Form zur Seite. Gemeinsam mit dem Regionalverband Harz will man die Finanzierung und Gestaltung der Infotafeln angehen. 

Erfolgreiche Kooperationsarbeit

Der Heimat- und Geschichtsverein Goldene Aue blickt bereits auf mehrere erfolgreiche Kooperationsmaßnahmen mit dem Biosphärenreservat Karstlandschaft Südharz zurück. So wurde gemeinsam mit der GFM Sangerhausen die Streuobstwiese am Bauerngraben rekultiviert, Neuanpflanzungen durchgeführt und eine Öbsterhütte errichtet. Im Jahr 2011 wurden zusammen mit der Kreisvolkshochschule Mansfeld-Südharz 22 Natur- und Landschaftsführer für das Biosphärenreservat ausgebildet. 

Neue Mitglieder unterstützen die Arbeit des Vereins

Nach 22 Jahren neue Schatzmeisterin. Vier neue Mitglieder gewonnen.

Seit 22 Jahren gehört es zum Ritual der Mitglieder des Heimat- und Geschichtsvereins „Goldene Aue", dass sie vor Beginn der Jahreshauptversammlung ihren Jahresbeitrag bei der Schatzmeisterin Waltraud Rohland bar bezahlen. Im kommenden Jahr wird Annette Schneeberg aus Berga für die Kassierung zuständig sein. Nach dem Kassenbericht bedankte sich Waltraud Rohland für das ihr entgegengebrachte Vertrauen der Vereinsmitglieder und sagte, dass sie das Amt in jüngere Hände abgeben möchte. „Ich werde demnächst 73 Jahre alt", sagte sie. „Die Funktion hat mir immer Spaß gemacht, aber ich denke, wir sollten die heutige Wahl für einen Wechsel nutzen. Meiner Nachfolgerin wünsche ich viel Erfolg bei ihrer Arbeit." Wie Ralf Kowalski wird sie im neugewählten Vorstand nun als Beisitzerin andere organisatorische Aufgaben übernehmen. Manfred Schröter der im Amt des Vorsitzenden bestätigt wurde, konnte am Samstagvormittag in der Sangerhäuser Gaststätte „Zum Herrenkrug" vier neue Mitglieder begrüßen. Annette Schneeberg wird zukünftig die Schatzmeisterin des Vereins sein.

Vereinsvorsitzender Manfred Schröter (Mitte) freut sich über die neuen Mitglieder Andreas Schmölling und Sandro Meyer (v.li.) sowie Jürgen Pichl (re.). © Steffi RohlandVereinsvorsitzender Manfred Schröter (Mitte) freut sich über die neuen Mitglieder Andreas Schmölling und Sandro Meyer (v.li.) sowie Jürgen Pichl (re.). © Steffi Rohland Sowohl der Vorsitzende des Heimatvereins Aratora in Artern, Andreas Schmölling, als auch Sandro Meyer aus Kassel, hatten den Kontakt zum Heimat- und Geschichtsverein „Goldene Aue" noch über den verstorbenen Vorsitzenden Steffen Döhring geknüpft. Auch Jürgen Pichl aus Erfurt tauschte schon seit längerem mit Vereinsmitgliedern heimat-geschichtliche Informationen aus. Nun will er als Mitglied im Verein aktiv sein. Uwe Kramer aus Quedlinburg, der sich bereits mehrere Jahre als Wanderführer an der Grenze Kursachsen-Kurhannover von 1735 engagiert, ist nun Mitglied. Als Mitarbeiter des Biosphärenreservates Karstlandschaft Südharz nahm er vom Vereins-
vorsitzenden ein Erinnerungsbild für die bereits fünf Jahre währende Kooperation entgegen. Diese lebt durch gemeinsame Aktionen, wie der Namensgebung des Kaiser-Otto-Höhenweges zwischen Sangerhausen und Bennungen anlässlich des 1100-jährigen Geburtstages Kaiser Ottos I. in Wallhausen (MZ berichtete).

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