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Neue Mitglieder unterstützen die Arbeit des Vereins

Nach 22 Jahren neue Schatzmeisterin. Vier neue Mitglieder gewonnen.

Seit 22 Jahren gehört es zum Ritual der Mitglieder des Heimat- und Geschichtsvereins „Goldene Aue", dass sie vor Beginn der Jahreshauptversammlung ihren Jahresbeitrag bei der Schatzmeisterin Waltraud Rohland bar bezahlen. Im kommenden Jahr wird Annette Schneeberg aus Berga für die Kassierung zuständig sein. Nach dem Kassenbericht bedankte sich Waltraud Rohland für das ihr entgegengebrachte Vertrauen der Vereinsmitglieder und sagte, dass sie das Amt in jüngere Hände abgeben möchte. „Ich werde demnächst 73 Jahre alt", sagte sie. „Die Funktion hat mir immer Spaß gemacht, aber ich denke, wir sollten die heutige Wahl für einen Wechsel nutzen. Meiner Nachfolgerin wünsche ich viel Erfolg bei ihrer Arbeit." Wie Ralf Kowalski wird sie im neugewählten Vorstand nun als Beisitzerin andere organisatorische Aufgaben übernehmen. Manfred Schröter der im Amt des Vorsitzenden bestätigt wurde, konnte am Samstagvormittag in der Sangerhäuser Gaststätte „Zum Herrenkrug" vier neue Mitglieder begrüßen. Annette Schneeberg wird zukünftig die Schatzmeisterin des Vereins sein.

Vereinsvorsitzender Manfred Schröter (Mitte) freut sich über die neuen Mitglieder Andreas Schmölling und Sandro Meyer (v.li.) sowie Jürgen Pichl (re.). © Steffi RohlandVereinsvorsitzender Manfred Schröter (Mitte) freut sich über die neuen Mitglieder Andreas Schmölling und Sandro Meyer (v.li.) sowie Jürgen Pichl (re.). © Steffi Rohland Sowohl der Vorsitzende des Heimatvereins Aratora in Artern, Andreas Schmölling, als auch Sandro Meyer aus Kassel, hatten den Kontakt zum Heimat- und Geschichtsverein „Goldene Aue" noch über den verstorbenen Vorsitzenden Steffen Döhring geknüpft. Auch Jürgen Pichl aus Erfurt tauschte schon seit längerem mit Vereinsmitgliedern heimat-geschichtliche Informationen aus. Nun will er als Mitglied im Verein aktiv sein. Uwe Kramer aus Quedlinburg, der sich bereits mehrere Jahre als Wanderführer an der Grenze Kursachsen-Kurhannover von 1735 engagiert, ist nun Mitglied. Als Mitarbeiter des Biosphärenreservates Karstlandschaft Südharz nahm er vom Vereins-
vorsitzenden ein Erinnerungsbild für die bereits fünf Jahre währende Kooperation entgegen. Diese lebt durch gemeinsame Aktionen, wie der Namensgebung des Kaiser-Otto-Höhenweges zwischen Sangerhausen und Bennungen anlässlich des 1100-jährigen Geburtstages Kaiser Ottos I. in Wallhausen (MZ berichtete).

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