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Holdenstedt

Standort:

An der Bushaltestelle im Ort am Weg zum Friedhof.

GPS: N 51° 28,447' , O 11° 26,856'
Karte:
Größe: 150:52:24
Material: Sandstein
Geschichte:

Im Ort, an der Bushaltestelle am Wege zum Friedhof, in einem kleinen Rondell. Das Kreuz stand bis 1978 etwa 20m westlicher an der südwestlichen Ecke des alten Spritzenhauses, das nach dem Krieg als Scheune diente, dann aber zu einem Friseursalon umgebaut wurde und nördlich und südlich Anbauten für Post und Schwesternstation erhielt. 
Parallelkantiges lateinisches Kreuz mit sich in Breite und Stärke vergrößerndem Schaft. Der jetzt westliche Arm ist alt abgeschlagen, am Kopf und der Südseite des Schaftes sind Verwitterungen und Beschädigungen feststellbar. Der Schaft verbreitert sich von 27cm an den Armen auf 43cm am Fuß, während die Stärke von 20cm auf 36cm ansteigt. Frühestens 2. Hälfte 15. Jahrhundert. 
Das Kreuz soll früher im Nordosten des Dorfes gestanden haben und im Dreißigjährigen Krieg gesetzt worden sein. Bei der Erstaufnahme 1950 wurde von Einwohnern das Kreuz sogar mit einem 20 - 30 Jahre zurückliegenden Autounfall in Verbindung gebracht; es sei damals zum Gedenken für den Überfahrenen errichtet worden. (Saal 1989)

Sage:

1. Ursprünglich soll das Kreuz für einen im Dreißigjährigen Krieg erfolgten Totschlag gesetzt worden sein. 
2. Das Kreuz wird mit einem Autounfall um 1920/30 in Verbindung gebracht.

Quellen und Literatur:

  Saal, Walter - Steinkreuze und Kreuzsteine im Bezirk Halle , 1989, S.36 
 recherchiert und bebildert von Uwe Exner, Oberröblingen, Aug. 2006

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